Okayama, okay!?

Tokio, 6.-8. Feb.
Osaka, 9. Feb.-1. Mar.
Kumamoto, 2.-23. Mar.
Hiroshima, 24. Mar.-7. Apr.
Nagoya, 8.-11. Apr.
Tokio, 12. Apr.-1. May

In Hiroshima angekommen erwartete mich erst einmal schlechtes Wetter. Mit dem Sanyo-San’in Northern Kyushu Pass, den ich mir zur Überfahrt von Kumamoto besorgt habe, wollte ich aber ohnehin erstmal Tagesausflüge machen. Darum auf nach Okayama!

In der Stadt mit ihren 720.000 Einwohnern liegen die beiden bedeutendsten Sehenswürdigkeiten quasi direkt nebeneinander: Die Burg Okayama und der Kōrakuen, einer der drei berühmten Wandelgärten Japans.

Die Burg ist im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört worden und konnte zwar in historischer Form wieder errichtet werden, jedoch bediente man sich beim Neuaufbau 1966 moderner Mittel wie Stahlbeton. Die Fundamentsteine liegen der Burg nun quasi zu Füßen im Innenbereich der Burgmauern.

Überquert man den Fluss über die Tsukimi Brücke gelangt man schon zur zweiten, großartigen Attraktion der Stadt. Doch zwischen Brücke und Nordeingang des Parks, legte ich noch eine kleine Mittagspause im Hekisuien ein.

Der Kōrakuen entstand Ende des 17. Jahrhunderts unter Ikeda Tsunamasa. Die Gebäude, wie die Teehäuser und Pavillons, wurden 1960 nach Originalplänen wiederaufgebaut, als auch diese dem Krieg zum Opfer fielen.

Unschwer an den Fotos zu erkennen, dass ich letztendlich doch noch Glück mit dem Wetter gehabt habe, der Wind frischte zwar etwas auf, blies aber gleichzeitig die Wolken weg, die laut Wetterbericht eigentlich zahlreich sein sollten.


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